Erkennen das es andere Ursachen gibt! (Teil 3)

er K enn E n das es an D ere ursach E n gibt! (Teil 3)

Schauen wir uns die Möglichkeiten des Übergewichtes einmal etwas genauer an:

Nehmen wir uns einmal unterschiedliche Faktoren vor, die für alle Menschen wichtig sind, allerdings für Übergewichtige hier besonders darauf eingegangen wird:



Der Schlafplatz:

Übergewichtige benötigen aufgrund Ihres Gewichtes eine ganz andere Stabilität und einen ganz anderen Härtegrad der Matratze, wie ein „Normalgewichtiger“.

Schließlich darf auch ein ganz anderes Gewicht über Stunden getragen werden, damit die Ruhe und Erholungsphasen auch erholsam sein werden.

Wenn der Lattenrost oder die Matratze nicht stabil genug sind, sprich zu weich oder einen zu geringen Härtegrad haben, kann das aufgrund des Übergewichtes enorme gesundheitliche Folgen im Rückenbereich nach sich ziehen. Diese zusätzliche Stabilität lassen sich die Produzenten in den meisten Fällen natürlich bezahlen. Nicht alle – allerdings viele.

Dann gibt es noch zu berücksichtigen, wo Ihr Schlafplatz gelegen ist.

Befinden sich direkt unter Ihrem Schlafplatz z.B. direkt Wasseradern, oder befinden sich direkt in der Nähe eine (Oberstromleitung) Strommast, so kann das bei sehr empfindlichen Menschen zu gesundheitlichen Störungen kommen.

Ein weiterer Aspekt ist der Tag und wie dieser verlaufen ist. Wenn Sie sich während des Tages sozusagen permanent „durchbeißen“ haben müssen, so arbeitet Ihr Kopf während der Schlafphase all diese Erlebnisse auf. Bei immer wiederkehrenden Sorgen bei etwas, neigen Personen dazu nachts mit den Zähnen zu knirschen. Dieses Knirschen schadet nicht nur dem Zahn selbst, sondern verursacht aufgrund des Geräusches auch Vibrationen, die als ungutes Geräusch an unser Gehirn weitergeleitet werden. Resultat: Am nächsten Morgen erwachen Sie vollkommen „fertig“ und mit Kopfschmerzen und wundern sich weswegen, da Sie in dieser Nacht „eigentlich“ sehr gut geschlafen haben.

Dann noch die Betrachtungsweise der biologischen Uhr.

Jeder Mensch hat am Tag gewisse Phasen, an denen er normalerweise leistungsfähiger und konzentrierter ist wie an anderen.

Bei übergewichtigen Personen (ganz besonders bei Personen, die unter einem Lymphödem leiden) ist diese Hochphase am ganz frühen Morgen.

Nicht unbedingt, weil diese Personen Frühaufsteher sind, sondern, weil es am frühen Morgen normalerweise kühler ist (besonders in den Sommermonaten) und die Beine vom nächtlichen Entspannen noch ausgeruht sind. Sie sind einfach noch nicht so geschwollen und schmerzen nicht so wie sie es am Abend der Fall ist. Deswegen empfiehlt es sich Tätigkeiten wie z.B. Sport gleich auf den frühen Morgen zu verlegen.

Besorgen Sie sich einen Hocker oder einen Würfel, auf dem Sie tagsüber Ihre Beine hochlagern und somit entlasten können und das angestaute Wasser in den Beinen etwas abfließen kann.

Es gibt „en Maß“ Bücher über die Organuhr und den Biorhythmus, weswegen eine Person regelmäßig in der Nacht früh aufwacht und eine andere eher später.

Die richtige Zimmertemperatur/ das richtige Lüften.

Während Sie nachts schlafen, schwitzt jeder Mensch. Das ist vollkommen normal. Ob im Sommer beim offenen Fenster oder im Winter unter seiner Bettdecke.

Deswegen achten Sie darauf, dass Sie im Schlafraum genügend Sauerstoff haben.

Das können Sie mit ausreichendem Lüften erreichen, allerdings gibt es auch spezielle Pflanzen, die hervorragend ins Schlafzimmer/ in den (Wohn) Raum/ Arbeitszimmer passen, um so den Sauerstoffgehalt zu erhöhen.

Milben:

In jedem Bett – egal ob Sie nun normal viel wiegen oder übergewichtig sind – befinden sich Milben.

Diese Milben, sondern Tag für Tag und Nacht für Nacht Ihren Kot ab.

Wenn Sie welche bei sich im Bett haben sollten, macht sich das bemerkbar, wenn Sie plötzlich regelmäßig ein paar kleine rote Einstiche auf der Haut sehen.

Deswegen wenden Sie Ihre Matratze von Zeit zu Zeit und saugen Sie diese so je nach Bedarf alle 2-3 Monate einmal ab.

Die Technik im Schlafzimmer/ die allgemeine Gesundheit Ihrer Immobilie/Ihres Grundstückes:

Wie viel Technik ist bei Ihnen im Schlafzimmer?

Ein Fernseher? DVD-Player?

Ein CD-Player?

Radiowecker?

Das Handy und das iPad auf dem Nachttisch?

Eine Oberlandstromleitung direkt über der Wohnung/ dem Haus?

Ein Strommast unmittelbar in der Nähe?

Sind Wasseradern oder irgendwelche andere Erdtechnische negativen Strömungen auf dem Grundstück bekannt?

Wann wurde die Wohnung/ das Haus gebaut in dem Sie leben? Befinden sich eventuell krebserregende Stoffe z.B. im Holz?

Was wissen Sie über die Substanz über Ihren Garten/Ihr Grundstück? Wie wurde bei der Erstellung Ihres Hauses mit der Beseitigung der Materialien umgegangen? Wurden diese anständig abtransportiert oder wurden diese giftigen Stoffe im Erdreich damals einfach so verbuddelt?

Es gibt in der heutigen Zeit sehr viele unterschiedliche Gründe und Bereiche, die uns Menschen (un-) bewusst in irgendeiner Weise belasten können, was dann zu Übergewicht führen kann. Sehr viele, die bereits sehr bekannt sind und manche, die noch nicht so bekannt sind.

Denn Essen selber hingegen stellt im Kopf eine sehr wichtige positive Verknüpfung von den Menschen her, die mit Geselligkeit, Freunden und netten Gesprächen gekoppelt ist. Aus diesem Grunde wird besonders beim Essen auch sehr häufig „über die Strenge“ geschlagen, selbst wenn das Vorhaben ein ganz anderes gewesen ist.

Allzu häufig sind Phrasen noch im Kopf: „Hat es nicht geschmeckt?“, „Also das bisschen kannst Du jetzt auch noch aufessen. Das lohnt sich jetzt auch nicht mehr in den Kühlschrank zu stellen.“ „Wenn aufgegessen wird, gibt es morgen schön Wetter.“ „Ich habe mir extra solche Mühe gegeben.“

Essen ist an sehr, sehr viele (un-) bewusste Gefühle gekoppelt, die wir in den wenigsten Fällen alle kennen.

* Essen aus Frust

* Essen als Belohnung

* Essen aus Geselligkeit/ Familienfeiern/ Essen mit Freunden

* geschäftliche Essen

* private Einladungen zum Essen

* genussvolle Urlaubsessen

* Essen aus Routine

* Essen aus Stress und Nervosität

* Essen um den/die Köchin nicht zu kränken

* Essen aufgrund des Wetters (z.B. im Sommer Eis, im Winter Bratapfel)

* und so weiter und so fort

All die Beispiele, die ich nun aufgezählt habe, sind bei jedem Menschen an Emotionen, Gefühle und Erinnerungen gekoppelt. „Wann habe ich mich mit Essen belohnt?“ Ja, als ich die und die Prüfung bestanden hatte. Ich erinnere mich noch an den Urlaub, als wir mit dem Tisch mit den Füßen direkt im Wasser am Strand saßen, den Hamburger oder das Sandwich in der Mittagspause während noch gleichzeitig die E-Mails gecheckt werden, das langwierige Essengehen mit der besten Freundin aus Liebeskummer, verschiedenste Anlässe zu Familienfesten an Feiertagen wo das gute Essen über Tage ausgeweitet wird, es wird um 12h gegessen, weil die eigenen Eltern und die Großeltern auch schon um 12h gegessen haben und die heißen Maroni gehört im Winter genauso dazu wie der Bratapfel und im Sommer die vollbesetzten Eisdielen. Deswegen ist Essen für uns Menschen nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ist auch schon ein gewisses gefühlsmäßiges und saisonales Kulturgut geworden. Gerade weil Essen bei uns Menschen sehr emotional ausgeprägt ist, fällt es den Übergewichtigen sehr schwer dieses Gewicht wieder loszulassen. Sie müssten sich mit all den Gefühlen beschäftigen, bei denen Sie sich dieses Essen angefuttert haben. Sowohl mit den positiven als auch mit den negativen. Deswegen stellen Sie sich eine sehr wichtige Frage für den Anfang:

Welche POSITIVEN und NEGATIVEN Gedanken und Gefühle verbinden Sie mit der Tätigkeit essen?

Und all diese Gedanken und Gefühle schreiben Sie sich in 2 Listen einmal untereinander separat voneinander auf.

Das ist der allererste Schritt, damit Ihnen erst einmal klar wird, wie wichtig für Sie das Essen in Ihrem Leben geworden ist.

Wenn Sie diese Liste bei sich vorliegen haben, dann überlegen Sie selber auf welche negativen und hinderlichen Gefühle und Gedanken Sie ab sofort nun verzichten möchten. Weil Sie schlicht und ergreifend überholt und veraltet oder schlicht und ergreifend bereits gegen neue positive Gefühle und Gedanken ersetzt worden sind?

Z.B. Mir fällt alles schwer gegen Mir fällt alles leicht.

Was müsste eintreten/passieren, damit aus einem Schwergewicht ein Leichtgewicht werden kann?

Wo bestünde der Unterschied zwischen jemanden, der sich alles im Leben schwer macht und jemanden, der es sich leicht macht im Leben?

Wie denkt jemand der übergewichtig ist? SCHWER-mütig oder LEICHT-mütig?

(Das Wort „mütig“ kommt von Mut. Wie stehen Sie selbst zum Thema Mut?)

Wie häufig benutzen Sie das Wort SCHWER in Ihrem Tagesablauf?

Und nun überlegen Sie für sich einmal, wie Sie mit dem ganzen SCHWER so richtig einfach und leicht Gewicht verlieren können. Ihrer Gesundheit zuliebe.

Ich wünsche Ihnen schwerwiegende Erkenntnisse, die Ihnen zu einem leichten Leben verhelfen.

Stär K E n D E     Grüße

Pamela Porsch