Komplimente dankend annehmen!

K ompliment E D ankend ann E hmen

Jeder bekommt gerne ein Kompliment gemacht.

Sollte zu mindestens angenommen werden.

Es gibt jedoch ein Verständigungs-Paradoxon.

Auf eine Aussage hin, dass z.B. eine Kette, ein Ohrring, ein Kleidungsstück oder eine Charaktereigenschaft als besonders oder als beeindruckend empfunden wird, gerät so mancher ins emotionale „Schwimmen.“

„Ja, Danke.“ „Oh die Schuhe sind nicht neu, die habe ich schon seit Jahren.“ „Wirklich? Ist mir noch gar nicht so aufgefallen. Na wenn Sie meinen.“ Es gibt noch etliche verschiedene Möglichkeiten wie auf ein Kompliment geantwortet werden könnte.

Allerdings in den meisten Fällen weiss der Empfänger mit dem Kompliment nicht so richtig etwas damit anzufangen.

Zwar freut er sich insgeheim ungemein darüber doch was entgegne ich nun meinem Gegenüber darauf?

Was ist das für ein Phänomen, dass Menschen nur bedingt mit gemachten Komplimenten umgehen können, doch anderen gerne welche machen?

Oder ein vergleichbares Phänomen ist das Helfen.

Wenn eine Person einer anderen Person hilft „fühlt“ sich sowohl die Person gut, die geholfen hat als auch die Person, der geholfen wurde.

Doch nach einer gewissen Zeit möchte Sie dann ebenfalls jemanden helfen, usw.

Weil sich zuerst zwar gefreut wird, doch niemand so gerne in einer Situation ist, in der er Hilfe benötigt.

Es gibt einen Unterschied im Helfen.

Helfen um seine eigene Stimmung durch das Helfen anzuheben und sich durch dieses Helfen besser zu fühlen oder Helfen des Helfens wegen.

Denn wenn nur jemanden geholfen wird, um sich selber dadurch zu erhöhen/sich besser zu fühlen/davon zu profitieren dann „fühlt“ der andere das er durch diese Hilfe eher sogar klein gemacht worden ist.

Doch wenn jemanden geholfen worden ist, weil es die Intention gewesen ist der anderen Person wirklich aufrichtig helfen zu wollen und durch diese Hilfe zu stärken und gross zu machen, dann ist die Hilfe aufrichtig und ehrlich gewesen.

Schreiben Sie einmal die wichtigsten Erlebnisse in Ihrem Leben auf, in denen Ihnen geholfen worden ist.

Kleinere Hilfen wie z.B.: dass Ihnen von einer anderen Person ein unliebsames Telefonat abgenommen worden ist, Sie von einer anderen Person im Auto mitgenommen worden sind oder das Sie z.B. Ihr Portemonnaie haben liegen lassen und ein ehrlicher Finder hat sich bei Ihnen gemeldet und es samt Inhalt wieder an Sie zurückgegeben.

Und nun fragen Sie sich einmal: Was war der Unterschied in jeder Situation in der geholfen worden ist?

Wie haben Sie sich in jeder unterschiedlichen Situation in der Ihnen geholfen worden ist, „gefühlt“?

War es Ihnen vielleicht sogar eher unangenehm, dass Ihnen geholfen worden ist?

Wenn ja, weshalb?

Konnten Sie sich freuen und die Hilfe annehmen?

Helfen Sie selber gerne?

Und zum Abschluss: wie ergeht es Ihnen, sobald Sie komplett überraschend von einer anderen Person ein aufrichtiges Kompliment gemacht bekommen?

Ihnen eine wunderschöne Woche!

Viele Grüße

Ihre Pamela Porsch

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