Kerngesundes Nachdenken!

K erngesund E s nach D enk E n!

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als Sie in ein Geschäft gegangen sind um sich einen Hamburger zu bestellen?

Heute hingegen bestellen Sie wie folgt: Einen Möchtegern-Fleischklops im Brötchen, etwas Tomaten, Gurken, Ketchup, Mayonnaise und Remoulade gemischt. Und noch mit einem Salatblatt nicht zu vergessen. Und wahlweise noch mit einer Scheibe Käse dazu.

Weil der Essensbegriff Hamburger mittlerweile diskriminierend gegenüber den Bürgern der Stadt Hamburg sein soll.

Dann ist der geläufige Begriff Pariser ebenfalls eine Diskriminierung.

Das Bürger einer Stadt gedanklich mit diesem Produkt verknüpft werden.

Nur: ist Paris nicht auch bekannt als Stadt der Liebe, weswegen so viele Touristen Jahr für Jahr kommen? Sowohl Beruflich wie auch Privat?

Frankfurter und Wiener Würstchen fallen ebenfalls weg, das sind nun geschlachtete Tiere, verarbeitet in eine Hülle gepresst.

Die Schwarzwälder dürfen ebenfalls Ihre Torte umbenennen.

Das wäre ja zu viel Eigenwerbung.

Der ehemalige «Negerkuss/Mohrenkopf» heisst nun zuckerhaltiges Schaum-Schokotörtchen.

Die Linzer Torte ist zu einer Johannisbeere-Nuss-Torte umbenannt worden und die Berliner heissen nun mit Erdbeerkonfitüre, Pflaumenmuss oder Nussnougat gefülltes Brandteiggebäck.

Die U-Bahnstation «Mohrenstrasse» in Berlin soll nun plötzlich ganz schnell umbenannt werden, weil der Begriff Mohr nicht mehr gesagt werden darf.

«Eigentlich» müsste der Begriff Russenzopf dann auch noch überdacht werden.

Bitte lachen Sie jetzt nicht. «Das Thema ist viel zu ernst».

Denn das sind wirklich äussert wichtige Angelegenheiten.

Und es wird sich mit solchen wichtigen Fragen beschäftigt, ob die Bezeichnung «Dickmanns» nun der Wahrheit entspricht da kalorienhaltige Süsswaren oder es ob nun eine Diskriminierung der Dicken darstellt.

Es ist niemanden so richtig aufgefallen, dass Städte und Regionen mit ganzen Produkten/Produktlinien «verknüpft» worden sind.

Machen Sie doch einmal für Sich die Übung und schreiben Sie alle Markenprodukte auf, die eine Region, Stadt, Land darstellen.

Unerheblich ob in den Bereichen Obst/Gemüse, Molkerei, Fleisch/Fisch oder Süssigkeiten.

Wie z.B. der Begriff bei dem Gebäck «Amerikaner» oder «Salzburger Nockerln»

Oder anders herum.

Denken Sie zum Beispiel mal an die Mozartkugeln oder die Schillerlocke.

Ist diese Schokokugel nun herabwürdigend dem Herrn Mozart oder ein Fisch dem Herrn Schiller gegenüber?

Ich bin mir nicht so ganz sicher, doch «dünkt» mir, dass unsere Städte, Kommunen, Gemeinden und Länder doch wirklich etwas Besseres zu tun haben, als nun plötzlich ganze Produktreihen umzubenennen.

Der genannte Grund mag zwar ein positiver sein, doch dieses Vorhaben in eine Zeit zu packen, in der es der Wirtschaft eh nicht so gut geht.

Diese Umbenennung und Neubeschriftung kostet doch alles Geld.

Die Mehrwertsteuer mag zwar bis Ende des Jahres gesenkt worden sein, doch was hat der Bürger davon, wenn das dadurch eingesparte Geld für solche Zwecke ausgegeben wird.

Daraus folgt, dass ganze Fahrpläne geändert werden müssen, wo die Mohrenstrasse noch drauf steht usw.

Mit diesem Geld könnten aktuell durchaus sinnvollere Dinge angestellt werden.

Es gibt so viele Umfragen heutzutage.

Eine Frage hätte ich noch zum Abschluss:

Wurden die ganzen Bürger überhaupt dazu befragt, ob Sie einen neuen Namen für eine U-Bahnstation, für Ihr Lieblingsgebäck etc. benötigen?

Und darauf jetzt ein Selters – Prost!

K E rngesun D E Grüsse

Ihre

Pamela Porsch

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