Kicken, Skandale und Menschlichkeit!

K ick E n, skan D ale und menschlichk E it !

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Eine Frage interessiert mich nun doch wirklich.

Was „reizt“ den Menschen sowas von unsagbar an Skandalen.

Wenn jemand angesprochen wird, ob Er oder Sie es mag in der Öffentlichkeit heruntergeputzt oder bloß gestellt zu werden, kann mit fast 100% Sicherheit gesagt werden, dass dies keiner sonderlich witzig findet.

Nur: seien wir doch einmal ganz ehrlich zu uns selbst.

Zu uns selbst und zu unserer Umwelt, die uns so tagein tagaus umgibt.

Wie viele Skandale gab es in der Vergangenheit und gibt es auch noch heutzutage, die mit einem wachsenden Interesse „verfolgt“ werden?

Ob es gerade der aktuelle Corona-Fleischskandal ist, der den „alten“ Corona Fall abgelöst und somit den „neuen“ wo möglicherweise schon eingeläutet hat.

Ob es in der Vergangenheit ein Tankerunglück war, bei dem so etliche Vögel und andere Meeresbewohner/Tiere dabei umkamen, weil auch die Strände komplett schwarz waren vom Teer.

Ob jemand sich vor der Kamera oder am Mikrophon ein Wortpatzer erlaubt hat, bei dem Er/Sie die Lacher ungewollt und nicht geplant auf seiner/Ihrer Seite hatte und diesen Makel jahrelang nicht mehr losbekam.

Gerede, Gerede, Gerede.

Die Liste, bei der jemand ungewollt ins Gerede kommen kann ist gross. Sehr gross sogar.

Und der angerichtete Schaden sogar noch mehr.  Das kann sowohl bei den grossen Menschen mit viel Macht und Einfluss als auch beim „Ottonormalbürger“ passieren.

Einmal Hand aufs Herz. Nur für sich selbst für die eigene Überprüfung:

Angenommen Sie fahren auf der Autobahn und wissen dass Sie noch 25 Minuten haben bis zu Ihrem äußerst wichtigen Termin auf den Sie lange gewartet haben. Die Zeit ist eh schon eng bemessen, doch Sie kommen noch rechtzeitig genug.

Plötzlich scheppert es gewaltig vor Ihnen.

Sie haben rechtzeitig bremsen können und Ihr Hintermann auch. Ihnen ist also nichts passiert.

Was tun Sie? Zu Ihrem Termin weiterfahren oder Hilfe leisten und umgehend den Notarztwagen rufen und somit auf Ihren äußerst wichtigen Termin verzichten?

Nächste Frage: Angenommen Sie hätten sich entschlossen in diesem Falle zu helfen, wie würden Sie das tun, wenn Sie beim Helfen doch den Sicherheitsabstand einhalten sollten, oder jetzt vielmehr sogar die Maske tragen müssen?

Äußerst schwierige Situation, denn hier steht Moral, Zivilcourage und eigenes Helfenwollen gegen die Gefahr angesteckt zu werden und gegen eigene Interessen und vielleicht ist dieser Termin wirklich eine äußerst wichtige Angelegenheit für Sie.

Haben Sie schon einmal beobachtet, wenn es irgendwo gekracht hat, weswegen der Stau tatsächlich zustande kommt?

Nicht wegen dem Unfall selbst, denn dieser wird so zügig wie möglich von der Polizei und dem Notarztfahrzeugen so geräumt das die Unfallstelle umfahren werden kann.

Nein, der Stau dahinter bildet sich wegen der Gaffer aus den vorbeifahrenden PKWs, die schauen möchten, was passiert ist.

Was ist das für ein „Gaffer“ Phänomen?

Denken Sie mal für sich selber nach, ob Sie das auch schon mal „gegafft“ haben ohne wirklich helfen zu können.

Was war Ihr eigener Beweggrund zum „Gaffen“. Ging es Ihnen nach dem Gaffen besser und falls ja, aus welchem Grund denn? Einfach nur mal für sich nachdenken.

Nun in der aktuellen Zeit gerade was den Fleischskandal anbelangt:

Wie möchten Sie sich selbst dabei verhalten?

Für mich ist es keine Frage mehr, da ich bereits schon vor einigen Jahren damit begonnen habe zuerst meinen Fleischkonsum drastisch zu reduzieren. Mittlerweile ist es andersherum und es ist für mich schon eher eine massive Ausnahme geworden hin und wieder Fisch, bzw. Fleisch zu essen.

Wenn irgend möglich versuche ich für mich irgendwie immer eine vegetarische Variante zu wählen.

Es gibt schon (nicht vegetarische) Speisen, die mir immer noch schmecken würden. Gebe ich ganz ehrlich zu.

Doch wenn ich es betrachte, dass teilweise besseres und gesünderes Tierfutter verkauft wird, wie das Fleisch was uns Menschen zum Essen vorgesetzt wird?

Erst einmal mit „ungesunden Beigaben“ im Futter schnell in Massentierhaltungsanlagen hochgemästet um in genauso einer Manier diese Tiere dann Fabrikmäßig zu schlachten.

Das weder die beigemischten Mittel, noch die Angst der Tiere, die in Ihrem Steak mit drin sind, gesund für uns Menschen sein dürften, dürfte wohl nachvollziehbar sein.

Ebenfalls ist es ein logisch nachvollziehbares Rechenkunststück.

Als Beispiel ein Huhn.

Ein Huhn kommt in eine Mastfabrik, in der es in einigen Wochen schlachtreif gemästet wird.

Dann kostet die Fabrik etwas, das Futter, die Person die dieses Huhn schlachtet, die Personen die das Hühnchen dann verpacken und in die Kühlregale räumen, bzw. im Grillwagen als frisches Grillhähnchen präsentieren.

Und nun bekommen Sie am Grillwagen ein halbes Grillhähnchen für Preis X, bzw. im Supermarkt ein ganzes abgepacktes Hähnchen dafür?

Und auf der einen Seite „quiekt“ die  allgemeine Gesellschaft über diesen Fleischskandal auf und möchte erstklassiges Fleisch essen, allerdings Billigstpreise dafür zahlen.

Dieses Denkschema funktioniert so nicht mehr.

Jeder, der eine echte Scheibe Wurst auf seinem Brot oder auf seiner Pizza isst, darf sich nun einmal darüber klar sein, dass diese Wurst von irgendeinem Tier stammt.

Und wenn 150gramm abgepackte Wurst teilweise für 99Cent zu haben sind,  dann ist das durchaus Verbraucherfreundlich. Und ich bin selbst auch Verbraucher und kaufe gerne preisbewusst ein.

Doch es ist in keinster Weise dabei an die Tiere gedacht, die für unser Grillschnitzel und für unseren herzhaften Brotaufstrich Ihr Leben lassen mussten.

Soll nun die zweite Corona-Welle über einen Fleischskandal über Deutschland / Europa und die Welt hereinbrechen?

Na schön, dann heißt es nun nicht mehr BSE, Schweinepest, Vogelgrippe oder Corona. Doch irgendeinen Namen wird es dafür schon geben, weswegen nun ab einen bestimmten Zeitpunkt wieder eine Gefahr besteht und erneut auf unbestimmte Zeit in den Häusern geblieben werden darf.

Heute findet im Olympia Stadion in Berlin das DFB Endspiel vor leeren Rängen statt.

Genauso ist heute – Anfang Juli – der Auftakt der Formel1 Saison.

Beides findet vor leeren Zuschauerrängen statt.

Es ist einfach traurig, für die Sportler Ihre Wettkämpfe vor leeren Rängen auszutragen.

Es gab eine Musikveranstaltung, die hatte Pflanzen als Zuhörer/innen.

Vielleicht wäre es ja möglich auf die Zuschauerplätze grössere Topfpflanzen zu platzieren.

Jeder Topfpflanzenbesitzer/in bekäme eine Nummer für seine Pflanze zugewiesen.

Diese bekäme dann eine Kamera installiert und würde das Spiel dann live ins Wohnzimmer von Ihrem Besitzer/in übertragen.

Die Sportler wären geschützt vor Hooligans und sich streitenden Fans.

Nur auf den Applaus müssten sie bei den Pflanzen verzichten, denn das sind ganz ruhige Zeitgenossen als Zuschauer.

Allerdings würden diese guten Sauerstoff für die Wettkämpfer mitbringen. Besonders bei einem mit Pflanzen gefüllten Olympiastadion.

Sorry, Leute. Doch all das was in diesem Jahr stattfindet kann teilweise nur noch mit schwarzem Humor genommen werden, damit darüber gelacht werden kann. Denn lustig ist das nicht mehr.

Weder für die Menschen im privaten, noch für die Umwelt, ganz zu schweigen für die Wirtschaft.

Ach übrigens, schon mitbekommen? Das Oktoberfest in München 2020 wurde provisorisch aus gesundheitlichen Gründen bereits schon verfrüht abgesagt. Und das nicht erst seit gestern. Somit war doch schon im Frühjahr klar, dass Corona wesentlich länger dauern würde als nur ein paar Wochen.

Und in der Schweiz und in Israel wurde mittlerweile von einer zweiten Coronawelle gesprochen. Welch eine Überraschung.

Deswegen denken Sie bitte bereits heute schon daran, ob Ihre Bratwurst auf dem Weihnachtsmarktimbiss 2020 unter den Corona-Bedingungen noch gesund wäre.

Denken Sie daran: Wir haben nur einen Planeten namens Erde, zu dem es keine Alternative gibt.

Bleiben Sie weiterhin gesund und wachsam!

Ihre

Pamela Porsch

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