Konsumieren jedoch Gesund (Teil 1)

K onsumi E ren je D och g E sund (Teil 1)

Sie: „Schatzi, benötigst Du noch etwas aus dem Supermarkt, ich geh gleich.“

Er: „Zucker ist keiner mehr da.“

Sie:“ Der ist schon seit Jahren nicht mehr im Haushalt, weil ich keinen Zucker mehr verwenden tue in der Küche.“

Er: „Und was für Pulver mache ich mir dann in meinen Kaffee?“

Sie:“ Das ist ein Süßungsmittel ohne den normalen Haushaltszucker. Es hat genauso einen Süßungseffekt wie der herkömmliche Zucker, ist allerdings gesünder und hat weniger Kalorien. Und diese Art von Zucker ist noch genügend da. Sonst noch etwas?“

Er:“ Ja.“

Er gibt Ihr eine handgeschriebene Einkaufsliste von sich.

Sie: „Warum kommst Du nicht einfach mit? Du hast im Moment eh keine Arbeit und dann kommst Du wenigstens mal raus hier.“

Er:“ Nein, keine Lust.“

Sie: „Komm schon, Du Muffel. Wir gehen danach noch für Dich in den Baumarkt. Dann ist auch etwas für Dich mit dabei.“

Er: „Lass mich. Ich habe keinen Bock auf Deine Einkaufssessions. Und was soll ich mir gerade im Baumarkt kaufen? Und ich könnte gerade sinnvolleres machen, wie jedes Zimmer hier zu renovieren.“

Sie: „Du, denkst Du ich finde die Situation gerade sonderlich lustig? Jetzt lass Deine Laune bitte nicht an mir aus, denn ich kann nichts dafür.

Er: „Nein kannst Du nicht, doch die Situation kommt Dir gerade auch nicht sonderlich ungelegen, was für handwerkliche Arbeit Du gerade aus dem Hut zauberst, was ich noch alles erledigen kann hier. Hoffentlich hört dieser Scheiß bald auf. Ich bekomme sonst noch einen Renovierungskoller.“

Sie: „Die Renovierungs- Arbeiten haben sich halt etwas angesammelt im Laufe der Zeit. Ich sage Dir allerdings jedes Mal wie toll Du das gemacht hast, oder etwa nicht? Du bist solange beschäftigt und es ist danach alles TipTop in Ordnung. „

Er: „Ja, machst Du. Trotzdem fehlt mir meine Arbeit. Das ist nicht gerade das wofür ich Jahrelang gelernt und meine Prüfung dafür gemacht habe.“

Sie: „Sieh es doch einmal so. Du bekommst nun live mit, was im Haushalt so für Arbeit anfällt.“

Er: „Betten machen, Geschirrspüler einräumen, Geschirrspüler ausräumen, fegen, wischen, Wäsche waschen, Einkaufen, kochen. Ich bin hellauf begeistert von diesen Tätigkeiten.“

Sie: „Tätigkeiten, die auch erledigt werden müssen. Schön, dass Du diese zur Kenntnis nimmst. Im Übrigen: Du hast das Ausmisten vergessen.“

Er: „Ausmisten?“

Sie: „Ich habe ein paar Kleidungsstücke von Dir weggegeben. Die, die Du eh nicht mehr seit Jahren trägst, die voll mit Löchern gewesen sind und die, die Dir entweder zu gross oder zu klein sind.“

Er: „ Waaaas, das sind wichtige Erinnerungsstücke von mir gewesen. Die hast Du einfach so weggeschmissen?“

Sie: „Ein verwaschenes mit Löchern durchfressenes T-Shirt?“

Er: „Das war noch aus der Zeit als ich ein junger Erwachsener gewesen bin und für ein Jahr lang als Sänger in einer Band mitgesungen habe. Das hast Du weggegeben?“

Sie: „Ja, weil Du es seitdem wir uns kennen nicht ein einziges Mal getragen hast. Nicht einmal zu Renovierungsarbeiten. Und dann ist es nur ein Platzhalter im Kleidungsschrank. Ausmisten, das gehört zum Frühjahrsputz dazu. Kommst Du jetzt mit in den Supermarkt?“

Er: „Ja verdammt nochmal und im Anschluss geht’s in den Baumarkt. Dann besorge ich mir einen abschließbaren Kleiderschrank, damit Du die Finger von meinen Klamotten lässt.“

Sie: „Dein verwaschenes T-Shirt mit Löchern habe ich Dir hinten in den Schrank geräumt. Es ist also noch da. Doch Deine Energie etwas zu unternehmen gefällt mir schon viel besser wie vorhin. Die Idee mit dem neuen Kleiderschrank ist ebenfalls gut. Und jetzt gehen wir zusammen einkaufen.“

Falls Sie gerade in der aktuellen Zeit ein kostenfreies Coaching (bis zum 30.04.2020) als Unterstüztung benötigen, so kontaktieren Sie mich bitte über mein Kontaktformular.

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