Denken Sie an andere!

den K E n sie an an D E re!

Erinnern sie sich daran, als Sie frisch von der Oberschule kamen, gerade das Abitur bestanden hatten, erfolgreich Ihr Studium absolviert hatten, Ihre Lehre/Ausbildung bestanden hatten etc.?

Es war eine Zeit, in der Ihnen noch komplett alle Türen und Tore vom Leben her offenstanden.

Die ersten bedeutsameren Beziehungen zeigten sich.

Sie hatten alle Chancen und Möglichkeiten sich bei XYZ zu bewerben, in Deutschland, im Ausland etc., die Sie heutzutage mit 40 + vielleicht nicht mehr so haben.

Vielleicht gab es Zeiten von einer Wohngemeinschaft, in der Sie es erfolgreich geschafft hatten sich so Ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Oder sie arbeiteten Teilzeit, um sich eine Selbstständigkeit aufzubauen.

Wenn Sie heute an einem Sonntag Ihren Sonntagsausflug oder Ihren bald anstehenden Weihnachtsmarktbesuch machen, mit wem verbringen Sie dann Ihre freie Zeit?

Nur mit Ihrem Freund/ Partner? Mit Partner und Ihrer Familie? Mit Frau/ Ehemann und Kindern? Mit Frau/ Ehemann und ohne Kinder? Alleine?

Obwohl Deutschland zwar ein Land ist, indem es uns von unserem Sozialnetz, von unserem Nahrungsangebot her, von unserem Weiterbildungsangebot wirklich sehr gut geht, es in Deutschland grossartig keine Kriege gibt, die Frauen und (alleinerziehende) Mütter/Väter mehr Rechte haben wie anderswo, so gibt es doch gewisse Themen, die nur zu selten beachtet werden.

Hierbei handelt es sich um Paare, die Kinderlos sind. Entweder weil es so gewollt war, oder weil das Leben sich für Sie einfach dahin entwickelt hat.

Nur, was meinen Sie: wie fühlen sich kinderlose Paare, ganz speziell zu solchen familiären Anlässen wie jetzt das herannahende Weihnachten?

Im normalen Alltagsgeschehen können Sie im Berufsleben sozusagen „abtauchen“ und es fällt Ihnen nicht weiter auf, dass Sie keine Kinder haben. Doch zu solchen Anlässen fällt es Ihnen mit großer Sicherheit auf.

Wie fühlen sich Personen, die komplett alleine sind, die keine Familie, keinen Partner und auch keine Kinder haben zu solchen Anlässen, wenn überall herum ausgelassen gefeiert wird?

Ein Haustier ist dann in solch einem Fall eine äußerst wichtige Kontaktperson mit dem gesprochen werden kann, und welches einem die nötige Zuneigung schenkt, die auch Personen benötigen, die alleine sind.

Im Alltagsgeschehen kommt unter der Woche vielleicht ein Pflegedienst vorbei, eine Haushaltshilfe, eine Person für den Garten etc. Doch wie wird an solchen Festen an diese Personen gedacht?

Einsame, traurige Leere. Die ist zu solchen Anlässen genauso auf dem Land vorhanden wie in Großstädten.

Bei vielen bleibt nur die Flucht in den Weihnachtsurlaub. Sei es nun Skifahren, sei es nun eine Kreuzfahrt, ein Badeurlaub auf den Seychellen oder einfach nur ein paar Tage weg auf die Kanaren/ Balearen. Andere verkriechen sich eingekuschelt in Ihre Decke vor den Fernseher mit einem Tee/ Kakao oder Glühwein und sehen sich die altbekannten Weihnachtsfilme hoch und runter an und freuen sich, wenn nach den ganzen Feiertagen am 7.1. endlich wieder Normalität einkehrt und die Überladung von der Dauerberieselung von Weihnachtsmusik aufhört.

Nicht weil diese Musik nicht gemocht wird, sondern weil diese Personen schlicht und ergreifend einfach nicht in (Weihnachts-) Feierlaune sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Doch was machen Personen, die ein älteres Semester sind und auch keine längeren Flug-/ Bahn- /Autoreisen und auch keine Kreuzfahrt oder dergleichen mehr unternehmen können oder wollen? Die keinen Besuch von Ihren Kindern erhalten? Denen es gesundheitlich vielleicht nicht so gut geht?

Wie sieht Ihr Weihnachten und Ihre Probleme plötzlich aus, wenn Sie sich mit Personen vergleichen, die gerade mit einem gravierenden gesundheitlichen Problem zu kämpfen haben?

Oder wie fühlt es sich wohl an, anstatt eines weichen Bettes in einem Schlafsack auf der Straße nächtigen zu müssen?

Weihnachten: Das Fest der (Nächsten-) Liebe. Kein Fest im Jahr ist so gut mit Spendenmöglichkeiten ausgestattet, wie das. Und die meisten wollen und werden auch zu Weihnachten – der eine mehr, der andere weniger- etwas Gutes tun.

Sei es aus einer gewissen Schuld/ Schamgefühl heraus- weil es im Laufe des Jahres vergessen worden ist und es einem besser geht wie dem einen oder anderen.

Sei es aus einem gewissen Bedürfnis heraus wirklich etwas Gutes tun zu wollen.

Sei es, weil aus einer Erfahrung heraus, einem ein gewisses Projekt am Herzen liegt.

Sei es um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern.

Weswegen auch immer. Zu Weihnachten findet sich garantiert ein Anlass.

Nur die Motive weswegen gespendet und geholfen wird sind unterschiedlich.

Denn es geht nicht nur um das Spenden allein.

Es ist hilfreich zu spenden. Keine Frage. Ich halt es bei den richtigen Organisationen durchaus auch für sinnvoll, wenn das Geld auch bei den Personen ankommt, wo es hinkommen soll und nicht 80% für Verwaltungszwecke ausgegeben wird.

Es gibt so viele Alltagshelden, die mit Kleinigkeiten anderen eine Freude bereiten, die von der Gesellschaft überhaupt nicht registriert werden.

Nicht weil Sie es nicht wahrnehmen wollen. Weil Sie es verlernt haben es wahrnehmen zu können.

Studien, in denen prominente Musiker in Metrostationen „auf arm getrimmt“ Musik gemacht haben und nicht für Ihre Darbietung beachtet worden sind, beweisen das in mehrfacher Hinsicht.

Daher ist es genauso sinnvoll- besonders an solchen Tagen- wo akuter Bedarf in Altersheimen herrscht, sich einfach eine Stunde Zeit zu nehmen und mit einer wildfremden Person z.B. ein Gesellschaftsspiel zu spielen und dieser Person einfach nur eine Stunde Zeit zu schenken.

Es kostet Sie nicht viel Geld, Sie helfen den Altersheimen und Pflegekräften ungemein und entlasten diese und bereiten einem einsamen Menschen vielleicht eine grosse Freude.

Ich wünsche Ihnen eine gesunde, erfolgreiche und angenehme Woche!

Lassen sie es sich gut gehen. Ihre Pamela Porsch

Sollten sie Bedarf an einem Coaching von mir haben, so kontaktieren Sie mich bitte unter meiner Homepage!

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