Komprimierte Gefahr aus dem Netz!

K omprimierte g E fahr aus D em n E tz!

Heute schneide ich ein Thema an, was sicherlich vielen Menschen bewusst und unbewusst ein großes Anliegen ist: die sozialen Medien.

Die sozialen Medien sind heutzutage nun nicht mehr wegzudenken. Das ist mittlerweile unmöglich geworden, da sich zu viele Personen auf Ihnen tummeln.

Sei es um Kontakte zu knüpfen, sei es um Kunden zu akquirieren.

Hatte ich früher ein „normales und sehr beschauliches Leben“, so fand ich mich urplötzlich in einer für mich neuen digitalen Welt wieder in der alle Menschen sich plötzlich Freunde nannten.

Doch sind die Freunde bei Facebook auch die Freunde im wirklichen Leben?

Wie viele Freunde von Facebook könnten Sie mitten in der Nacht anrufen?

Diese Person wäre vielleicht nicht sonderlich erfreut von Ihnen geweckt zu werden, doch Er/Sie würde Ihnen zuhören, weil Sie befreundet sind und Er/Sie könnte Sie ebenfalls mitten in der Nacht aus dem Bett klingeln um selbiges zu tun.

Wie viele Personen haben Sie, denen Sie wirklich vertrauen?

Wie viele „Freunde“ von Facebook sind im wahren Leben auch Ihre wirklichen Freunde oder doch nur digitale Kontakte?

Ich realisierte, dass viele Facebook-Freunde zu sammeln, nicht gleichzusetzen ist mit auch viele echte Freunde zu haben.


Mit äußerstem Geschick und Talent tappte ich nicht nur in jedes Fettnäpfchen, was es in den sozialen Medien so gab, nein „ich bin sogar noch zusätzlich und mit vollem Karacho in jede soziale Medien – Fritteuse redensartlich betrachtet sogar hineingesprungen worden, die ich in der Vergangenheit so gefunden habe.“

Mit Bravour habe ich das hinbekommen.

Wenn ich einen „sogenannten“ Fehler gemacht habe, dann aber bitte richtig.

Doch: Was war, dass was ich für mich aus meinen „sogenannten Fehler“ habe lernen dürfen?

Was war der Preis dafür, ich z.B. tagein tagaus in den sozialen Medien herumsurfte, auf der Suche nach der neuesten interessantesten Meldung?

Sollten Sie gerade vor einer Entscheidung stehen: Welchen Preis müssten Sie für diese Entscheidung zahlen? Und wie stehen Sie selber zu dieser Entscheidung?

Für Sie betrachtet: Was war der Preis, welches Lehrgeld, den Sie für eine „falsche“ Entscheidung haben zahlen dürfen?

Anders ausgedrückt: Welcher „Fehler“ war in Ihrem Leben im Nachhinein betrachtet sogar ein großes Geschenk?

Erinnern Sie sich noch an eine Zeit, in der es kein Facebook gab und die Menschheit noch tatsächlich miteinander telefonieren oder sich tatsächlich noch besuchen mussten um miteinander zu kommunizieren?

Oder wie unser heutiges Leben ausschauen würde ohne Handy?

Es ist das Wissens – Zeitalter in dem Mann/Frau nur kurz Dr. Google fragen braucht, und schon liegt die Antwort auf die Frage vor.

Früher hat es Jahre gedauert, bis sich Wissen verbreitet hat, heute machen Sie den PC oder Fernseher an und Sie befinden sich digital z.B. in einem anderen Land und/oder anderen Zeit mit einer anderen Kultur.

Doch können und vor allem Dingen wollen Sie den Medien zu 100% trauen?

Seien Sie wählerisch dabei was für Informationen Sie in Ihren Kopf lassen.

Erinnern Sie sich noch an die gelben Telefonzellen, in denen früher noch 10 oder 20 Pfennig oder 1 DM reingeworfen worden sind um zu telefonieren?

Das wäre heutzutage im Handyzeitalter vollkommen undenkbar.

Genauso, wie ein Leben ohne PCs, Internet, Fax, Fernseher, Radio oder Autos undenkbar wäre.

Heute ist dieses Leben so wie es ist selbstverständlich.

Daheim und im Büro haben wir einen fest installierten PC und auf Reisen nehmen wir das Tablet oder den Laptop mit. Nachrichten sprechen wir in unser Smartphone rein und die früher so beliebte SMS ist schon wieder komplett überholt. Statt einer Antwort bekommen wir Emoijs zurückgesendet. Wir sitzen uns im Restaurant gegenüber und jeder starrt auf sein Smartphone, während Mann/Frau sich normal miteinander unterhalten könnte.

Doch wenn wir nur 80 Jahre in der Zeitgeschichte zurückgehen, da gab es viele der Dinge, die heutzutage so selbstverständlich sind, noch überhaupt nicht.

Wie haben dort die Menschen ohne Internet und Co überhaupt leben können?

Ich habe mir vor ein paar Tagen eine bewusste Auszeit von Facebook genommen.

Und es war verblüffend für mich festzustellen, wie viel Zeit ich plötzlich zur Verfügung hatte, die ich ansonsten bei Facebook und Co verbracht hatte.

Ich realisierte, dass ich viele Möglichkeiten und Chancen in meinem Leben manchmal überhaupt nicht mehr wahrnehmen konnte, so angefüllt war ich mit digitalen Informationen aus dem Netz.

Auch wenn mein Handy während ich nachts schlafe nicht neben mir liegt – umso die Strahlung zu vermeiden- begann ich nachts Alpträume zu bekommen.

Der Schlaf war für mich nicht mehr so erholsam, ich war dauermüde und hatte sogenannte „viereckige Augen“ von dem ständigen Schauen auf den Bildschirm.

Ja, es wäre sicherlich weiter und weiter so gegangen, wenn ich nicht irgendwann die Reißleine für mich gezogen hätte.

Ich war müde und ich war erschöpft und ich merkte wie mir meine früheren Interessen und Hobbies abhandengekommen waren.

Meine Konzentrationsleistung ließ sogar nach und ich brauchte an manchen Tagen meine gesamte Kraft um überhaupt aufzustehen, so dröhnte mir teilweise noch der Kopf vom Vortag.

Und doch bin ich all die Zeit immer und immer wieder rein ins Netz gegangen.

Ich verstand, dass es eine digitale Facebook-Welt und eine „normale“ Welt gab.

Ich war innerlich müde und war an einem Punkt angekommen, an dem ich von mir selber sagen konnte: so, bis hierher und nicht weiter.

Auch wenn dieses Experiment von mir nur ein paar Tage dauerte, so war diese Auszeit ein sogenannter Schlag ins Gesicht, der mir die Realität wieder ein Stückchen näherbrachte.

Wo ich jetzt geradestand. Wo meine eigenen Ziele, Träume, Ideen, Hobbies und Interessen geblieben sind.

Das war dann der Tag, an dem ich mich fragte, was aus mir inzwischen geworden war.

In dem Moment, als ich mir selbst diese Frage stellte, begann eine Veränderung in mir.

Auf der einen Seite nahm ich nun wahr was für einen Schaden mein eigener Internetkonsum bei mir in meinem Leben angerichtet hatte und auf der anderen Seite: da waren Sie plötzlich alle wieder da: Allesamt! Meine vergessenen Träume, meine Pläne, meine Ideen, meine Hobbies, meine Begabungen…

Sie kehrten alle – durch die gemachten Erfahrungen- in veränderter Form zu mir zurück.

Ich nahm nun wahr wer zu welchem Zweck, zu welchem Nutzen und zu welchem Vorteil mit mir in der Vergangenheit hatte Kontakt haben wollen und wer wirklich mit mir Kontakt hatte.

Wer sich ernsthaft darum bemüht hatte mich auf einer freundschaftlichen/ privater Basis versucht hatte mich zu kontaktieren und zu wem ich lediglich in beruflicher/ Facebook- Hinsicht bekannt war.

Ich begann mich nun selber neu kennenzulernen.

Denn ich hatte mich ja nun enorm verändert in dieser ganzen Zeit.

Über diese paar wenige Tage Auszeit bin ich richtig froh und dankbar, da mir diese einiges sehr wichtiges über mich selbst gelehrt haben.

Ich bin jetzt wieder bei Facebook zugeschaltet und nutze Facebook weiterhin, doch nehme ich meinen Aufenthalt hier nun komplett anders und wesentlich bewusster wahr wie es vorher der Fall gewesen ist.

Ich persönlich habe für mich selber nun eine Facebook-Sanduhr angelegt, damit ich einen bewussten Überblick über meine Verwendung im Netz bekomme.

Das war ein Auszug aus meiner eigenen Geschichte.

Falls Sie in einer ähnlichen Situation sein sollten, und jemanden benötigen, der Ihnen aus eigener Erfahrung zur Seite steht, so kontaktieren Sie mich bitte unter meiner Homepage unter meinem Kontaktformular, um einen Termin mit mir zu vereinbaren.

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