Konstruktiv miteinander reden!

K onstruktiv mit E inan D er red E n!

Um sprachliche Missverständnisse und Streitereien zu vermeiden, ist es manchmal sinnvoll sich klar und deutlich auszudrücken was Mann/Frau will oder nicht will.

Ich mache Ihnen mal ein simples, bekanntes, lebensnahes Kommunikations-/Fallbeispiel aus dem Alltag, was vielleicht der eine oder andere von Ihnen kennt:

Es ist Büroschluss. Feierabend.

Er sitzt nach dem Abendessen im Wohnzimmer und liest in einem Journal.

Sie räumt in der Küche das Geschirr ein.

„Schaaaaaaatziiiiii, bringst Du mir mal bitte das restliche Geschirr vom Tisch für die Spülmaschine?“

„Gleich.“

„Ich bin jetzt gerade am Einräumen.“

„Moment noch.“

„Wie lange dauert es denn noch, ich möchte auch Feierabend haben. Ich habe heute auch gearbeitet, nicht nur Du.“

„Augenblick“

Sie spricht den Vornamen jetzt in einem Tonfall aus, der keinen Widerspruch mehr duldet.

„Ja doch, ich komme doch. So, hier hast Du diesen blöden Teller.“

„Wir waren zu zweit am Tisch.“

„Wie?“

„Ich hatte für zwei gekocht und wir hatten zwei x Teller, zwei x Besteck, zwei x Gläser und alles was so zum Essen benötigt wird auf dem Tisch.“

„Dann räum doch den Scheiss gleich selber ab und lass mich gefälligst lesen.“

„Hat das Essen etwa auch Scheisse geschmeckt?“

„Nein, das war sehr gut sogar. Richtig lecker.“

„Die schmutzigen Teller sind also scheisse. Da war jedoch das Essen drauf, was Du gegessen hast…..“

„Nein, so meinte ich das überhaupt nicht, verdammt noch mal. Dein Essen war lecker, Du hast toll gekocht, bist eine wunderbare Frau und eine erstklassige Köchin.“

„Und?“

„Und was?“

„Das schmutzige Geschirr für die Geschirrspülmaschine. Wo ist es?“

„Verdamm mich noch mal. Ich will doch nur in Ruhe meine Zeitschrift lesen.“

„Und warum sagst Du mir das nicht so? Stattdessen kommt nur: Gleich, Moment noch.Augenblick.“

„Im Ernst? Biste nicht sauer dann?“

„Doch durchaus. Das bin ich. Das bin ich jetzt jedoch auch, weil wir seit über 10 Minuten dämliches Zeug quatschen und eine Grundsatzdiskussion über schmutziges Geschirr führen, welches immer noch nicht in der Geschirrspülmaschine ist und ich könnte stattdessen auch etwas lesen zum Beispiel.“

Wie hätte diese private Alltags – Kommunikation untereinander besser und liebevoller gelöst werden können?

Was meinen Sie?

Falls Sie wissen möchten, wie Sie in solch einer Situation hätten anders miteinander kommunizieren können, so können Sie gerne ein Coaching und/oder einen Workshop/Seminar bei mir buchen. Schreiben Sie mir diesbezüglich bitte eine Mail über mein Kontaktformular.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.