Kennen Sie das ebenso?

K E nnen sie D as E benso?

Wie häufig haben Sie in Ihrem Leben schon einmal den Satz oder die Formulierung gehört: Ich wollte doch nur Dein/Ihr Bestes? Je nachdem mit wem Sie sich gerade unterhalten haben?

Ich wollte doch nur Ihr Bestes. Ich habe es doch nur gut gemeint. Das war in Deinem/Ihrem Sinne gedacht.

An was erinnert Sie gerade jetzt diese Formulierung, wenn jemand das ausgesprochen hat?

Lassen Sie mich raten: Höchstwahrscheinlich war das genau in den Momenten, in denen Sie sich so richtig „verarscht“ gefühlt haben.

Und das für Sie wo möglicherweise über Ihren Kopf hinweg entschieden worden ist, war alles andere als „das Beste“ für Sie gewesen. Und Sie sind sauer deswegen ohne Ende, weil Sie bezüglich Ihrer Meinung überhaupt nicht gefragt worden sind.

Und nun wird alles plötzlich so hingestellt, als hätten Sie die ganze Zeit über die gleiche Einstellung gehabt wie Ihr Gesprächspartner, obwohl Sie niemals gefragt worden sind?

Ihr Gegenüber weiss das Er/Sie Ihnen gegenüber massiven Bockmist gebaut hat.

Er weiss es ganz genau sogar. Und das Ganze ist ihm/ihr ziemlich unangenehm.

Deswegen betont er es Ihnen gegenüber ja gerade so intensiv, um seine „eigentliche“ positive Gesinnung irgendwie noch herauszuarbeiten.

Nur das berühmte Wort „Entschuldigung, ich habe mich wohl enorm geirrt und habe einen massiven Fehler begangen indem ich Dich/Sie nicht gefragt habe, bleibt aus.“

Vielleicht würde das die gesamte Situation sogar entschärfen. Doch Sie bleibt weiterhin aus.

Wie gehen Sie mit solch einer Situation nun um?

Aus diesem einmaligen gebauten Mist, wird eine vertrackte Situation. Der ganze Quatsch wird salopp ausgedrückt quätscher und quätscher, weil niemand der beiden sich mehr traut, dieses Thema anzusprechen, da viel zu viele negative Gefühle und Emotionen mit im Spiel sind.

Es hat sich im Laufe der Zeit Ärger, Wut, Zorn, Enttäuschungen, Verletzungen etc. angestaut und auf welche Art und Weise kommunizieren Sie nun mit eben dieser Person, um diese Situation zum positiven hin zu glätten? Wie können sie es schaffen nach einer massiven Verletzung, soviel Vertrauen zum anderen aufzubauen, dass Sie wieder freundschaftlich mit ihm/ihr umgehen können?

Viele Familienmitglieder leben in unterschiedlichen Städten, manche sogar in unterschiedlichen Ländern und sehen sich nur zu bestimmten Anlässen im Jahr. Geburtstagen, Ostern, Weihnachten, Sylvester oder an Urlaubs oder Feiertagen.

Viele Businesskontakte kommunizieren über verschiedene Länder hinweg via Skype und können überhaupt nicht nachvollziehen in welcher Situation sich der andere gerade befindet.

Einfach, weil tausende von Kilometern dazwischenliegen und Mann/Frau sich zu selten telefonieren/sehen.

Wie kommunizieren Sie also z.B. mit einem Kunden, der schon jahrelang bei Ihnen kauft, oder mit einem Kunden, der zum ersten Mal bei Ihnen eine grosse Anfrage bei Ihnen gestellt hat?

Und nun stellen Sie sich mal vor, Sie würden den Ihnen bekannten/unbekannten Kunden genauso in seinen Entscheidungen übergehen, wie es Person XYZ im Privaten bei Ihnen getan hat.

Was würde wohl Ihr Kunde/ Ihre Kunden tun?

Vermutlich früher oder später fluchtartig das Weite suchen.

Wieso sind also Geschäftspersonen darauf bedacht eine gute Kommunikation und einen guten und wertschätzenden Umgang untereinander herzustellen, während es im Privatleben regelmäßig zu Streitereien untereinander – manchmal wegen Lappalien und Kleinigkeiten- kommt?

Was unterscheidet also Geschäftspersonen in Ihrer Kommunikation, was manche Privatpersonen erst noch erlernen dürfen?

Sollten Sie Interesse an diesem Thema haben, so können Sie mich gerne bezüglich eines Coachings und/oder eines Seminars unter https://porsch-coaching.de/coaching/ kontaktieren.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.